Der nächste Dreier ist perfekt

Ein Spätsommertag mit 26 Grad und Sonnenschein ließ erst einmal an einen „Sommerkick“ denken, weil auch die Auswechselspieler schon nach wenigen Minuten auf der Tribüne Platz nahmen, um der direkten Sonneneinstrahlung auf der Bank zu entgehen. 

 

Beide Teams begannen zuerst auch mit vorsichtigem Abtasten, wobei die Heimmannschaft trotzdem das Spiel kontrollierte und in der 17. und 24. Minute zu Torchancen durch Leotrim Berisha kam. In der 27. Minute zog Filip Ristovski einen 20-Meter-Schuß ab, den der Tormann des SV Büchelberg abwehren konnte. In der 30. Minute erarbeiteten sich die Blauen aus Büchelberg ebenfalls eine erste Chance, die jedoch neben das Tor des FCA ging. Kurz darauf ein erstes Foul im Zweikampf, das der gut leitende Schiedsrichter Nico Dönges für den Gegner wertete. Ein weiteres Foul an Berisha in der 34. Minute sah gar nicht gut aus und er musste sofort verletzt ausgewechselt werden. Für ihn kam Luca Krämer auf den Platz. Zwar ergaben sich jetzt mehr Offensivmöglichkeiten für die Heimmannschaft, die diese aber nicht zu nutzen wusste. Ein bisschen zu behäbig und ohne weitere zwingende Chancen ging das Spiel mit 0:0 in die Halbzeit.

 

Offensichtlich hatte die Kabinenansprache von Trainer Patrick Wolf gefruchtet, denn in der 47. Minute konnten die Zuschauer erfreut das 1:0 für die Arminen durch Luca Krämer auf Vorlage von Philip Krischa beklatschen. Der vertanen Chance von Büchelberg zum Ausgleich per Eckball in der 49. Minute ging eine verunglückte Abwehr von Krischa voraus. In der 52. Spielminute bediente Luca Krämer mit seiner Flanke Luis Moog, der zum 2:0 traf. Nach einem erfolglosen Eckball von Büchelberg schaltete die Heimmannschaft sofort auf Angriff um, konnte jedoch die Großchance zum 3:0 leider nicht nutzen. Büchelberg verlegte sich zwischenzeitlich auf eine Verteidigung mit zwei Viererketten, konnte jedoch das 3:0 in der 64. Minute durch Talha Baylan nach guter Vorarbeit von Linus Gamer nicht verhindern. Arminia baute weiter Druck auf und nach drei vergeblichen Abwehrversuchen des Torwarts konnte erneut Luis Moog in der 67. Spielminute auf 4:0 erhöhen. Der bestens aufgelegte Linus Gamer erzielte sehr überlegt in der 81. Minute den letzten Treffer zum 5:0 Endstand. Die Chance zum Ehrentreffer in der 84. Minute vergaben die Büchelberger ungenutzt. 

Die faire Partie mit lediglich jeweils einer gelben Karte für beide Teams stand unter der Leitung von Regionalliga-Schiedsrichter Nico Dönges und seinen Assistenten Michael Zepp und dem 15-jährigen Niklas Aust mit seinem 2. Verbandsliga-Einsatz.

2:1-Auswärtssieg in Bad Kreuznach

Mit einem 2:1-Auswärtssieg beendet die Arminia eine erfolgreiche englische Woche und findet nach dem Sieg im Pokal auch in der Liga zurück in die Erfolgsspur.

 

In der 23. Minute gingen die Gastgeber durch einen Elfmeter mit 1:0 in Führung, konnten diese aber nicht lange halten, denn nur drei Minuten später traf Jhon Mosquera zum 1:1. Luca Krämer war es dann, der vor 135 Zuschauern in der 54. Minute das 1:2 erzielte und der Arminia drei verdiente Punkte mit in den Mannschaftsbus packte. Mit diesem Sieg festigt die Arminia ihren Platz in der Spitzengruppe und spielt weiter mit um den Aufstieg.

 

Trotz Abendspiel unter der Woche fanden nur 212 Zuschauer den Weg auf die Bezirkssportanlage, um das Pokalspiel gegen Herxheim zu sehen. Von der ersten Minute an merkte man, dass die Mannschaft die Niederlage im letzten Meisterschaftsspiel gegen Idar-Oberstein wieder wettmachen wollte. Schon in der 2. Spielminute überraschte Luca Krämer den Gegner mit seinem ersten Tor und ließ gleich in der 11. Minute das zweite Tor folgen. Herxheim zeigte sich leicht überfordert und war nicht in der Lage, die Arminen in echte Probleme zu bringen. Direkt nach der Halbzeit ließ Bastian Hommrich in der 47. Minute das 3:0 folgen. Der eingewechselte Luis Moog, der sich als zuverlässiger Torschütze erweist, schoss in der 63. Minute der 4:0. Nachdem der Herxheimer Alexander Schultze in der 72. Minute den Ehrentreffer erzielte, schloss in der 90. + 4 erneut Luis Moog die Begegnung mit dem 5:1 ab.

Die bereits erfolgte Auslosung brachte als Viertelfinal-Gegner TuS Mechtersheim. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Damit hatt so niemand gerechnet, aber die Arminia musste am Samstag eine 1:5-Heimniederlage gegen den SC Idar-Oberstein hinnnehmen.

 

Nach dem Anpfiff überraschten die Abwehrspieler die Zuschauer zuerst einmal mit gegenseitigem Ballzuschieben, sodass gleich einmal ein Kommentar von der Tribüne kam, ob „die Drei dahinten alleine spielen wollen“. Jedoch folgte in der 3. Minute dann der blitzschnelle Überraschungsangriff, den Linus Gamer mit dem 1:0 abschloss. Das ließ die Fans auf ein flottes Spiel hoffen, denn die Mannschaft zeigte sich mit überlegten und überlegenen Aktionen, bei denen das 2:0 leider nicht fiel. Ein Freistoß von Idar-Oberstein in der 24. Minute führte zum unerwarteten Ausgleichstreffer durch Florian Zimmer. Schon in der 28. Minute hatte Luca Krämer eine dicke Möglichkeit, sein Team wieder in Führung zu schießen. „Den muss er machen“, war die einhellige Meinung der Zuschauer, als Krämer direkt auf den gegnerischen Torwart zielte und damit die Chance kläglich vergab. Als Halbzeitfazit war festzustellen, dass durch zuletzt ungenaues und überhastetes Agieren eine Reihe Chancen ungenützt vergeben wurden.

In der 51. Minute sah der bereits Gelb verwarnte Mahdi Sati die Gelb-Rote Karte wegen eines Foulspiels im Strafraum. Zwar hielt Kevin Urban den fälligen Elfmeter, aber die Mannschaft musste mit einem Mann weniger weiterspielen. Was Karten anging, zeigte sich Schiedsrichter Kacper Spychala recht großzügig, vor allem gegenüber der Heimmannschaft, die 6 Gelbe und 1 Gelb-Rote Karte hinnehmen musste. So auch in der 64. Minute, als er ein angebliches Handspiel von Ristovski pfiff und ihm die Karte zeigte. Den Freistoß von Idar-Oberstein, bei dem der Arminen-Keeper etwas unglücklich aussah, verwandelte erneut Zimmer. Völlig unverständlich verlor danach das Heimteam vollkommen den Faden und musste in der 69. und 78. Minute erneut Tore von Zimmer hinnehmen. Mit dem Treffer von Lennart Arend in der 86. Spielminute zum 1:5 machte Idar-Oberstein den Sack endgültig zu. Ein rabenschwarzer Tag mit einem unerklärlichen Leistungsabfall nahm sein Ende.
 

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