Nur Unentschieden gegen RW Koblenz
und Patrick Wolf wird in der neuen Saison Trainer


Eine Nachricht verbreitetete sich am Samstag schon vor dem Anpfiff auf der Bezirkssportanlage Rheingönheim: Patrick Wolf hat einen 2-Jahres-Vertrag unterschrieben und wird in der neuen Saison unserTrainer, egal, in welcher Liga die Arminia dann spielt. Aktuell ist der 37-Jährige Co-Trainer beim Verbandsligisten TuS Steinbach.
Bei dem Nachnamen Wolf werden Fußballfans in der Region natürlich direkt hellhörig, denn Patrick ist der Sohn vom ehemaligen FCK-Profis und Bundesliga-Trainer Wolfgang Wolf. Der sportliche Leiter der Arminia, Markus Impertro stellt aber direkt klar: "Der nachname und sein bekannter Vater haben bei unserer Entscheidung keine Rolle gespielt. Wir wollten Patrick, der genau in unser profil passt und Lust auf die Aufgabe bei der Arminia hat, egal, in welcher Liga wir in der nächsten Saison spielen. Auch wenn wir natürlich weiter alle hoffen, den Klassenerhalt noch zu schaffen." In seiner aktiven Zeit spielte Patrick unter anderem für die U19 des 1. FC Kaiserslautern, Wacker Burghausen, Hansa Rostock, Wormatia Worms, Energie Cottbus, FSV Zwickau, Lok Leipzig und den VfR Grünstadt.
Aber es wurde dann auch noch Fußball gespielt. Am ende reichte es für die Arminia nur zu einem mageren 1:1-Unentschieden gegen RW Koblenz und die Mannschaft von Ralf Gimmy hätte sich auch nicht beschweren dürfen, wenn sie am Ende mit leeren Händen vom Platz gegangen wäre, denn die Leistung, die die Arminia den 142 Zuschauern bor war schon sehr dürftig und zu wenig im Abstiegskampf. Und das, obwohl es gut begann, denn Bastian Hommrich brachte die Armini in der 10. Minute mit 1:0 in Führung. Dieses Tor war aber mehr ein Weckruf für die Gäste, die in der Folge die Spielkontrolle übernahmen, ohne dabei selbst wirklich gefährlich zu werden.
Und so entwickelte sich ein zähes Spiel ohne Höhepunkte. Aber je länger die Partie dauerte, erspileten scih auch die Gäste Tormöglichkeiten und belohnten sich in der 79. Minute durch den starken Tyler-Jeremy Wozny mit dem verdienten Ausgleich. Das hatte sich abgezeichnet, denn die Arminia agierte viel zu passiv, hatte in der Nachspielzeit allerdings noch die ganz große dreifache Chance zum Sieg, die aber vergeben wurde.
Die Arminia steckt weiter tief im Abstiegskampf aber das rettende Ufer ist durch die Ergebnisse der Konkurrenz nicht weit und immer noch erreichbar. Dafür muss sich die Mannschaft aber steigern und mehr investieren.
Am nächsten Spieltag hängen die Trauben besonders hoch, denn dann geht es am Samstag, 02. Mai 2026 (15.00 Uhr) beim FCK II weiter.