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Duo aus Mechtersheim kommt zur Arminia

Eine Woche vor Saisonstart können wir für unsere Verbandsliga-Mannschaft noch zwei Neuzugänge präsentieren. Von der Kirschenallee an den Hohen Weg - Talha Baylan und Leotrim Berisha kommen aus Mechtersheim zur Arminia.

Talha ist in der letzten Saison mit Mechtersheim Meister geworden und kennt die Verbnadsliga Südwest sehr gut.

Talha kommt trotz seiner erst 22 Jahre mit viel Oberliga-Erfahrung, hat und hat dort für Wormatia Worms, FCK II und den FV Dudenhofen gespielt. Er ist im Mittelfeld vielseitig einsetzbar, kann aber auch auf beiden Flügeln spielen.

 

 

Heiko Magin:

"Talha war in Mechtersheim einer meiner Lieblingsspieler, weil er sehr trickreich und auch sehr schnell ist. Er bringt Erfahrung mit und kennt die Verbandsliga gut. In der Vorbereitung hat er in Mechtersheim weniger Spielzeit gehabt und sich entschieden bei der Arminia neu zu starten."

 

Keine 24 Stunden später konnten die Verantwortlichen der Arminia nach dem 3:2-Sieg im Testspiel gegen den VfR Mannheim II einen weiteren Spieler von der Kirschenallee an den Hohen Weg holen, denn auch Leotrim Berisha wechselt aus Mechtersheim zur Arminia. Damit hat Trainer Patrick Wolf einen weiteren echten "Neuner" in seinem Kader.

 

Herzlich Willkommen am Hohen Weg, Talha und Leotrim.

 

(Foto Leotrim Berisha: fupa.net)

 

 

Torreicher Saisonauftakt beim 3:3 in Dudenhofen

Für die 480 Zuschauer, die am Freitagabend an die Iggelheimer Straße in Dudenhofen gekommen waren, war es sicherlich ein unterhaltsamer Fußballabend mit sechs Toren zwischen dem FVD und der Arminia. Die beiden Trainer sehen das bei jeweils drei Gegentoren allerdings erfahrungsgemäß etwas anders…

 

Das Duell zweier Oberligaabsteiger, die natürlich auch direkt wieder als mögliche Aufstiegsaspiranten gehandelt werden, ein Derby alter Rivalen und das direkt am ersten Spieltag. Der Spielplan der Verbandsliga Südwest startete also mit einem „Kracher“. Dazu gab es direkt ein Wiedersehen mit Ricardo Antonaci. Letzte Saison noch Arminia-Kapitän, Anfang der Woche beim FVD angeheuert und Freitagabend auch in der Startelf gegen seine ehemaligen Mitspieler.

 

Nacht acht Minuten und einem Blitzstart hatte sich der erste Arminia-Spieler in die Torschützenliste eingetragen. Luca Krämer traf zum 0:1 und brachte seine Mannschaft in Führung. Einen besseren Einstand hätte sich das Trainerteam um Patrick Wolf nicht wünschen können, darüber freuen durften sie sich aber nicht lange, denn nur vier Minuten später besorgte Marvin Klehr das 1:1. Das gab den Hausherren sichtlich Auftrieb, auch wenn das 2:1 durch Max Lichti in der 22. Minute praktisch aus dem Nichts fiel. Abgezeichnet hatte sich dieser Treffer nicht, was eigentlich für alle Tore in diesem Spiel zutraf. Als sich die Arminia-Fans mit einem knappen Rückstand zur Pause schon abgefunden hatten, fiel doch noch der Ausgleich durch Bastian Hommrich. Vier Tore in 45 Minuten hört sich eigentlich nach einem Spiel mit vielen Chancen an, das war es aber nicht wirklich. Dafür agierten beide Mannschaften enorm effizient und praktisch jede Chance war auch ein Tor.

Den besseren Start in die zweite Hälfte hatte erneut die Arminia, denn Luca Krämer stellte mit seinem zweiten Treffer in diesem Spiel auf 2:3. Nicht nur wegen seines Doppelpacks bekam er nach dem Spiel ein Sonderlob vom Trainer: „Luca war heute nicht nur wegen seiner Treffer für uns enorm wichtig. Er hat auf unserer Seite wahrscheinlich die meisten Kilometer runtergespult, auch wenn wir ihn vorne oft im Stich gelassen haben.“

 

Die Arminia hatte das Spiel erneut gedreht und es sah so aus, als würde sie jetzt endgültig auf die Siegerstraße abbiegen. Dudenhofen hatte zwar viele Ballbesitzphasen, aber bis auf einen Kopfball, den Kevin Urban mit einer Monsterparade stark parierte, aber keine weiteren großen Chancen. Es passte aber zum Spielverlauf, dass noch ein Tor fallen sollte. Irfan Catovic traf in der 75. Minute zum 3:3. 4:4 Torchancen – 3:3 Tore. In Der Schlussphase war die Arminia die bessere Mannschaft und versuchte noch einmal alles, es blieb aber beim am Ende wohl gerechten 3:3. So sah es auch Ricardo Antonaci: „Für die Zuschauer sicher interessant, aber teilweise auch ein „wildes“ Spiel. Man hat gesehen, dass es für beide Mannschaften das erste Saisonspiel war. Trotzdem hat es Spaß gemacht und ich habe mich sehr gefreut, alle von der Arminia wiederzusehen.

 

In der Pressekonferenz nach dem Spiel war Arminia-Trainer Patrick Wolf nicht ganz zufrieden: „Es war ein Spiel mit Höhen und Tiefen und wir kommen gut ins Spiel. Nach dem Ausgleich gab es aber einen Bruch in unserem Spiel, geraten in Rückstand und müssen eigentlich froh sein, dass Dudenhofen nicht nachlegt. Aus der Pause kommen wir mit einem anderen Gesicht, das ich mir eigentlich auch von Anfang an vorgestellt hatte. Dann drehen wir das Spiel schaffen es aber nicht, es „zu killen“, bekommen den Ausgleich und am Ende ist das 3:3 auch ein verdientes Ergebnis. Mit dem Start sind wir zufrieden, in Dudenhofen muss man erst Mal Punkte holen und wir versuchen jetzt die drei Punkte gegen Grünstadt zu holen.

Es konnte am Freitagabend auf dem Platz noch nicht alles funktionieren und das durfte auch niemand erwarten. Vor der Saison hat es einen großen Umbruch gegeben, ein neues Trainerteam und einen Abstieg, der auch erst verkraftet werden muss. Dennoch macht es schon jetzt Spaß zuzuschauen, denn die Jungs wollen und funktionieren als Mannschaft. Wer in der Vorbereitung am Hohen Weg das Training beobachtet hat, weiß, dass Patrick Wolf und Christopher Fried viel von der Mannschaft gefordert, sie aber auf der anderen Seite auch extrem fit gemacht haben. Das wird sich sicher „hinten raus“ auszahlen und auch in Dudenhofen hat man in den letzten 20 Minuten gesehen, dass die Arminia fit, konditionell voll auf der Höhe ist und über 90 Minuten „marschieren“ kann, auch bei den am gestrigen Abend noch hohen Temperaturen.

 

Der Anfang ist gemacht und am Freitag, 07. August 2026 (19.00 Uhr) wartet dann auch endlich das erste Heimspiel. Gegner auf der Bezirkssportanlage am Hohen Weg ist dann der VfR Grünstadt.
 

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